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Lockdown light - als Wellenbrecher

Marketingmitteilung

„Lockdown light“ als „Wellenbrecher“.

Die aktuelle Lage.

Corona ist zurück und das stärker und schneller als erwartet. Wir wähnten uns in Europa schon in trügerischer Sicherheit, doch die sprunghaften Infektionsentwicklungen in den letzten Wochen haben uns auf den Boden der Corona-Tatsachen zurückgeholt. Der Wirtschaftsaufschwung, der so gut wie sicher erschien, wird nun wieder in Frage gestellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex vom Oktober deutete dies bereits an: „Die Stimmung unter den Unternehmenslenkern hat sich eingetrübt“, war dort zu lesen. Es geht wieder in den Abschwung hinein. Quelle: https://www.ifo.de/node/59011 

Ihr nächster Schritt.

Sie sind neugierig geworden und möchten sich beraten lassen? Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin mit einem unserer Ansprechpartner vor Ort. Er berät Sie umfassend zum Thema Geldanlage und Investmentfonds.

Neue Situation: Biontech Impfstoffhoffnung versus steigende Anzahl von Intensivpatienten

Zwar hat der Lockdown light jetzt im November schon seine ersten positiven Effekte erzielt und die Zahl der täglichen Neuinfektionen von über 20.000 in Richtung der 10.000 er Marke reduziert. Da die Lage auf den Intensivstationen bereits von vielen Medizinern als bedenklich eingestuft wird, ist die entscheidende Frage, ob die Kapazitäten reichen, um schwere Verläufe weiterhin ausreichend gut behandeln zu können. Falls nicht, ist mit weiteren Lockdown -Verschärfungen zu rechnen, was bereits auch von einigen Politikern jüngst angedeutet wurde. Auf der Habenseite steht die Impfstoffhoffnung „BNT162b2“ des deutschen Pharmaunternehmens Biontech, welche in ersten Vorstudien einen Schutz von mehr als 90% gegen Covid-19 bestätigt hat. Nebenwirkungen sind bisher nicht registriert worden. Unserer Einschätzung nach wird die Entwicklung an der Börse sehr stark mit diesen beiden Schauplätzen gekoppelt sein.

Das sind die neuen Zukunftstrends.

Am Ende der Bestandsaufnahme steht, dass Covid-19 nachhaltig großen Einfluss auf unser Leben und die Konjunkturentwicklung haben wird. Von Homeoffice Arbeiten bis Impfstoffentwicklung und Essenlieferanten ist viel Neues dabei. Und mit der superschnellen 5G-Mobilfunktechnologie und der „Green Deal“-Nachhaltigkeitsagenda (ESG) sind auch schon die neuen Investment-Leuchttürme für die kommenden Jahre gesetzt.

Wie sind die Aussichten?

Lokale Beschränkungen zur Kontrolle der Pandemie werden das Wachstum zwar belasten, doch unserer Meinung nach gibt es mehrere Gründe, warum die Folgen weniger dramatisch als im ersten Halbjahr 2020 sein dürften:

  1. Haben sich Konsumenten und Unternehmen an das restriktivere Umfeld angepasst und sind daher besser in der Lage, mit der jüngsten Verschärfung der Regeln zurechtzukommen. Das gilt allerdings nicht für alle: Einige Sektoren, vor allem solche mit Bezug zu Flugreisen und zum Gastgewerbe, haben kaum Möglichkeiten, sich anzupassen. Andersherum gibt es auch Gewinner der aktuellen Situation. Denken wir nur an die gestiegenen Anforderungen und Ausgaben für die Digitalisierung des Arbeitsplatzes z. B. mittels Videotelefonie.
  2. Waren die Ergebnisse der US-Unternehmen im 3. Quartal solide. Die Unternehmen übertreffen die Erwartungen deutlich und die meisten Unternehmen heben ihre Schätzungen für das 4. Quartal an, was auf eine gute Gewinndynamik hindeutet. Zudem erwarten wir in den USA ein neues, großes Konjunkturpaket für 2021. Außerdem haben China und die meisten anderen asiatischen Volkswirtschaften aufgrund ihrer Diszipliniertheit eine 2. Corona-Welle bisher verhindern können und wachsen zumindest wieder. In Europa ist der Blick allerdings differenzierter. Denken wir nur an die Enttäuschung und die Zurücknahme der Prognosen des größten deutschen DAX-Wertes SAP. Ein Argument dafür, nicht nur in Europa investiert zu sein.
  3. Bieten die Regierungen nach wie vor fiskalpolitische Unterstützung oder überarbeiten ihre Konjunkturpakete, um die Angst vor der Arbeitslosigkeit in Zeiten mit (lokalen) Lockdowns abzubauen. Mit Überbrückungshilfen sollen Insolvenzen vermieden werden, mit Kurzarbeitergeld wird hohe Arbeitslosigkeit verhindert. Wir erachten dies als alternativlos, obschon wir uns den verschleppten Risiken bewusst sind.

Nicht zuletzt befinden sich neben dem erwähnten Impfstoff von Biontech laut der Weltgesundheitsorganisation WHO weitere Kandidaten in einer späten Entwicklungsphase. Wir rechnen noch vor Weihnachten mit positiven Ergebnissen, so dass im ersten Halbjahr 2021 mit Impfungen begonnen werden kann. Diese werden dann voraussichtlich bis ins Jahr 2022 andauern. In unserem Basisszenario gehen wir davon aus, dass die Beschränkungen spätestens ab dem 2. Quartal 2021 allmählich aufgehoben werden können, sodass die Unternehmensgewinne bis Ende 2021 wieder das Niveau der Zeit vor der Pandemie erreichen. Wir rechnen auch weiterhin mit einer großzügigen Geldpolitik. Die Notenbanken werden Gewehr bei Fuß stehen und mit äußerst niedrigen Zinsen und Liquiditätsspitzen helfen.

Trotz aller Risiken ist u. E. daher eine schwere Rezession wie im Frühjahr 2020 eher unwahrscheinlich. Die Menschen und die Unternehmen haben mittlerweile gelernt, mit dem Virus umzugehen, und machen nicht mehr wie im Frühjahr dicht. Das zeigen auch Erfahrungen aus anderen Ländern wie den USA oder China. Es kommt nun auf unser aller Disziplin an. Unsere Wachstumsprognose müssen wir zwar leicht senken, denken aber weiterhin, dass im Jahr 2021 die deutsche Wirtschaft um gut 4% wachsen wird. Aus diesen Gründen glauben wir, dass der Rückschlag für Risikoanlagen relativ kurzlebig sein wird und Anleger an ihrem langfristigen Finanzplan festhalten sollten. Auf mittlere Sicht erwarten wir nach wie vor steigende Kurse.

Wer Mut und Zutrauen hat und über die Corona-Krise hinwegsehen kann, weil z. B. ein wirksamer Impfstoff im nächsten Jahr vorhanden ist, der kann u. E. die gesehenen Kursrückgänge für erste (Zu)Käufe nutzen. Ein sukzessiver und gestreuter Einstieg in den Markt war bisher immer noch die beste Medizin, um erfolgreich zu handeln. Gemäß dem Motto: Mischen possible!

Ein gewagter Ausblick für den DAX.

Von den DAX Rekordhöhen Anfang 2020 ging es mit Corona im Rekordtempo abwärts. Nur um dann im Sommer wieder um die psychologisch wichtigen 13.000 Punkten herum zu kratzen. Die Auswirkungen der Lockdowns wurden zwar im Zahlenwerk der DAX-Unternehmen sichtbar, allerdings machten die schnellen „Wumms“-Eingriffe der Staaten und Notenbanken Hoffnung auf die Zukunft. Und die Börse lebt von Hoffnung und Erwartung. Aber Vorsicht bleibt geboten: Die herbe Konsolidierung seit Mitte Oktober zeigt, dass wir nicht sorglos sein dürfen und aktiv am Markt bleiben müssen. Die Themen Corona, US-Präsidentschaft und Brexit werden uns mindestens noch bis Jahresende begleiten und für volatile Weihnachtskurse sorgen. Anfang 2021 sollte sich der Nebel langsam wieder auflösen, da zumindest einige Unsicherheiten wie die der künftigen US-Politik und des Brexit geklärt sein werden. Darüber hinaus wird die Hoffnung auf einen wirksamen Impfstoff weiterhin die Märkte unterstützen. Das deutsche Unternehmen Biontech hat jüngst sehr vielversprechende Daten vorgelegt und somit für ein fulminantes Comeback der Bullen gesorgt. Von einem finalen Sieg über das Coronavirus sind wir aber noch weit entfernt und Rückschläge bei der Impfstoffforschung können auch immer für Rücksetzer an den Börsen sorgen. Neue Höchstkurse für den DAX erwarten wir daher Ende 2021. Und eines ist sicher: Der neue Bundeskanzler würde sich darüber freuen. Bleiben Sie gesund.

5 Jahreschart des DAX: Aufwärtstrend ist intakt.

Lassen Sie sich beraten.

Stand: 10.11.2020

Wichtige Hinweise

Marketingmitteilung
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Kein Angebot, keine Beratung
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