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Marketingmitteilung

Rohstoffe: Kommt ein neuer Super-Zyklus?

Bodenschätze und Mineralien sind das Herz der menschlichen Zivilisation. 
Ohne sie wäre kein technologischer Fortschritt möglich. Nichts könnte 
produziert und entsprechend auch konsumiert werden. Aber auch Mobilität,
wie wir sie kennen, wäre nicht möglich. Insbesondere bei der immer schneller wachsenden Weltbevölkerung kommt den Rohstoffen insgesamt eine sehr bedeutende Stellung zum Erhalt der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu. Zudem sind sie auch der Grundstein, um das Leben lebenswert zu machen.
Aber dennoch gerät dieses Thema immer wieder in den Hintergrund, um dann
wie Phoenix aus der Asche zu steigen.

Ihr nächster Schritt.

Sie sind neugierig geworden und möchten sich beraten lassen? Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin mit einem unserer Ansprechpartner vor Ort. Er berät Sie umfassend zum Thema Geldanlage und Investmentfonds.

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Wie bei den meisten Dingen bemisst sich der Wert von Rohstoffen an deren Knappheit bzw. am Aufwand für die Gewinnung, der Herstellung oder den Weiterverarbeitungsmöglichkeiten. Da ohne Rohstoffe die Weltwirtschaft zum Erliegen kommen würde, haben Rohstoffe und vor allem die Rohstoffpreise immer einen direkten Einfluss auf die konjunkturellen Entwicklungsmöglichkeiten einer einzelnen Volkswirtschaft oder der gesamten Weltwirtschaft. Pauschal ausgedrückt bedeutet dies, dass steigende Rohstoffpreise auch die Preise von Endprodukten beeinflussen und somit über die Produzentenpreise (Herstellungskosten für ein Produkt) auf den Konsum einwirken (auf die Konsumentenpreise). Durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 reduzierte sich, bedingt durch die einzelnen regionalen Lockdown-Phasen, zunächst die Nachfrage an Rohstoffen. Das wiederum veranlasste die Unternehmen die eigene Produktion zu senken (Rückgang der Industrieproduktion) und teilweise sogar Arbeitskräfte freizusetzen. Seit Jahresanfang 2021 läuft nun das genau gegenteilige Szenario. Mit vermehrten Freiheiten stieg die Nachfrage nach Fertigprodukten und somit auch der Bedarf an Rohstoffen wieder sprunghaft an. Für die Unternehmen war das Ende des Lockdowns – aufgrund der unpräzisen Vorgaben – der einzelnen Regierungen kaum planbar. Die Unternehmen konnten gar nicht so schnell produzieren und das Angebot erhöhen (Beschaffung von Rohstoffen, Arbeitskräften ist kein schneller Prozess), wie die Nachfrage „explodierte“. 

Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.  

Die Folge: Preissteigerungen aufgrund von Knappheit. 
Die Jahresveränderung der Inflation zog somit deutlich an und erreichte in den USA in den letzten Wochen sogar Werte von über +4%. In Deutschland und der Eurozone kletterte sie auf über 2%, was dem Inflationsziel der europäischen Notenbank entspricht.

Werden die Rohstoffpreise wieder deutlich sinken?
Die Corona-Pandemie war dabei nicht die Ursache, kann aber als eine Art „Brandbeschleuniger“ betrachten werden. So hat sie insgesamt viele weltweite Trends in vielen Bereichen und Branchen einfach mal mit Lichtgeschwindigkeit „beschleunigt“! Was damit gemeint ist, erklärt ein kleines Beispiel aus der Arbeitswelt. Vor Corona war „Homeoffice“ wenig beliebt und insbesondere bei deutschen Arbeitgebern nicht weit verbreitet. Mit einem Schlag hat dabei in Deutschland – „von heute auf morgen“ – ein Wandel um 180° stattgefunden, der ansonsten „ohne Corona“ womöglich noch Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte benötigt hätte.

Technischer Fortschritt bedeutet nicht automatisch weniger Rohstoffbedarf 
Die Zeit hat sich verändert. Insbesondere vor dem Hintergrund des technischen Fortschritts, ist in den nächsten Jahren zunächst nicht davon auszugehen, dass sich die Nachfrage nach Rohstoffen reduzieren wird. Deren Knappheit und somit auch die Preise sind eng mit dem schnell voranschreitenden technologischen Fortschritt verknüpft. Die weltweiten Megatrends wachsen so schnell wie nie und durch immer neue Technologien werden immer mehr Rohstoffe benötigt…

…. Fakt ist, dass es ohne bestimmte Industriemetalle bspw. keine Handys, LED’s, Elektroautos, Notebooks, geben würde. Der technische Fortschritt bzw. die neuen Technologien haben also die Zeit verändert und die Corona-Krise als „Booster“ gewirkt. Es ist somit insgesamt nicht davon auszugehen, dass Rohstoffpreise in nächster Zeit einbrechen werden. Wie auf der Grafik erkennbar ist, haben in den letzten 5 Jahren Industriemetalle, Edelmetalle und Energierohstoffe (insbesondere Öl) stark an Wert zulegen können.

 

Diese Entwicklung untermauert die vorgeschriebene Verbindung zwischen bestimmten Rohstoffen und technologischen Megatrends. Wie man aus der Grafik entnehmen kann, ist die Nachfrage nach Kupfer bereits deutlich angesprungen. Das Einsatzgebiet ist sehr vielschichtig.

Mit Blick auf den Klimawandel und die Stromversorgung
der Zukunft wird Kupfer z. B. bei der Herstellung von Windkraftanlagen und bei der Speicherung von Energie (insbesondere Kupferdraht, Kabel, Legierungen) in sehr großen Mengen benötigt. Rohstoffe werden somit auch
bei der Umsetzung von nachhaltigen bzw. ökologischen Themen und Weiterentwicklungen immer wichtiger.

Auch bei der Herstellung der neuesten Generationen
von Mikrochips (z. B. für Computer oder Mobiltelefone)
geht ohne Kupfer fast nichts mehr (Verbindungsmaterial aufgrund der hohen Leitfähigkeit).

Aber auch das „gute alte“ Öl ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil für viele Industrieproduktionen und konnte bisher nicht ersetzt werden. Ein Ende der Öl-Ressourcen (aufgrund immer besserer Lokalisierungs- und Fördermöglichkeiten) und der Öl-Nachfrage ist auch hier bisher nicht absehbar.

 

Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.  


Faktoren für den Preisauftrieb bei Rohstoffen:

  • Nachholkonsum nach dem Ende der jeweiligen regionalen Lockdown-Phasen
  • Hoher Auftragsbestand, wenig Material und Fertigprodukte
  • Mangel an Arbeitskräften (vielen Unternehmen fehlen Fachkräfte und/oder sind wirtschaftlich nicht in der Lage Gehälter zu erhöhen (Wettbieten um Fachkräfte; Preiserhöhungen von Produkten oder Dienstleistungen, um u.a. die benötigten Fachkräfte zu bekommen)
  • Hamsterkäufe durch Privatpersonen, aber auch Unternehmen (Beispiel: Industrieunternehmen hatten während der Pandemie die Lager zunächst aufgebraucht und aufgrund der Unsicherheiten weniger neu bestellt. Mit Aussicht auf ein Ende der Pandemie wurden diese „Vorräte“ (Kunststoffe, Metalle, Chemikalien, aber auch Fertigprodukte) wieder „mehr als“ nur aufgefüllt. Die Nachfrage überstieg somit das Angebot und somit stiegen die Preise)
  • Einschränkungen durch die Blockierung von Schifffahrtswegen (Suez-Kanal im März 2021; über 100 Containerschiffe wurden 6 Tage aufgehalten; die Folgen sind noch heute zu spüren) und die Pandemie (Gesamtjahr 2020 und auch im Juli 2021 kommt es durch neue Virusausbrüche immer noch zu Lieferengpässen durch Verzögerungen bei Abfertigungen in den Häfen, wie aktuell im chinesischen Hafenbezirk Yantian nahe Shenzhen)
  • Immobilienboom (Nachfrage nach Baumaterialien: Holz/Schädlingsproblem, Verbundstoffe, Stahl, Dämmmaterial)


Warum Rohstoff-Aktienfonds – genauso wie Technologie-Aktienfonds – (eigentlich) immer interessant sind…

Rohstoff-Aktienfonds und Technologie-Aktienfonds sind miteinander verknüpft bzw. es bestehen gegenseitige Abhängigkeiten. 


Ohne Rohstoffe, keine Technologie.

Ein Leben ohne viele Technologie-Unternehmen ist heutzutage gar nicht mehr vorstellbar, insbesondere für die jüngeren Generationen. Der Megatrend „Technologie“ wird daher noch viele Jahre andauern und die gesamte Welt und das Zusammenleben der Menschen insgesamt immer stärker verändern (Vernetzung der Welt, smarte Technologien, Roboter, Forschung, Biotechnologie, usw.). In diesem Fahrwasser werden auch die vorher beschriebenen Rohstoff-Branchen kontinuierlich (mit-)wachsen. Anleger sollten somit die Zukunftsaussichten bewerten und dafür erscheint der Einfluss auf unser Leben bzw. den Alltag (insbesondere der jüngeren Generationen) womöglich der bessere Indikator zu sein.

Fazit: Auch wenn die Pandemie noch nicht vollständig vorbei ist. Das Leben und die wichtigen Trends laufen weiter! Daher ist es in der nahen Zukunft – aufgrund der vorbeschriebenen Zusammenhänge – sehr unwahrscheinlich, dass sich die Rohstoffpreise wieder deutlich reduzieren werden und die Tiefststände von vor 5 Jahren (2015/2016) oder zur Zeit der Finanzkrise (2008/2009) nochmal in greifbare Nähe rücken werden. 

 


Insgesamt bringt die globale Vernetzung anfällige Transportwege und gegenseitige Abhängigkeiten mit sich. Es ist daher nicht mehr gewährleistet, dass jedes Produkt oder jeder Rohstoff in nahezu unbegrenzter Menge überall sofort verfügbar ist (insbesondere bei Rohstoffen für neue Technologien). Knappheit führt zu einem generell höheren Preisniveau. Aber der globale Welthandel läuft wieder und zeigt Jahreszuwächse, die in den letzten Jahren nicht ansatzweise erreicht werden konnten. Dieser Trend dürfte sich zunächst fortsetzen. Es ist somit zu erwarten, dass es einen neuen Rohstoff-Super-Zyklus gibt, der eng mit den globalen Megatrends verknüpft ist. Anleger sollten somit in der aktuellen Marktphase über die Beimischung von Rohstoffen (Themen: Bodenschätze & Förderung) aktiv nachdenken. Wichtig ist auch, dass Rohstoffe nicht nur Öl und Gas sind! Es gibt viele verschiedene und bieten sich
für Privatanleger breit gestreute aktiv gemanagte Investmentfonds an, die einen Fokus auf Bodenschätze
und Unternehmen, die diese fördern oder weiterverarbeiten legen.



Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.  

Das Gute zum Schluss ist: Auch wenn es keinen „Rohstoff-Super-Zyklus“ geben sollte, sind „Rohstoffe“ immer eine sinnvolle Möglichkeit eine Risikostreuung (Diversifizierung) in einer strukturierten Vermögensanlage und helfen somit das „Chance-Risiko-Verhältnis“ zu optimieren. Kommt es aber tatsächlich zu dem „Rohstoff-Super-Zyklus“, dann sind auch sehr hohe Wertsteigerungen möglich. Allerdings wird der Rohstoffmarkt für die Unternehmen und die Anleger keine Einbahnstraße bleiben. Die Knappheit der Rohstoffe, die teilweise aufwendige und kostenintensive Förderung sowie die Abhängigkeit von politischen Interessen wird auch in der Zukunft zu höheren Schwankungen in beide Richtungen führen. Anleger benötigen somit insgesamt einen längeren Atem (langfristiger Anlagehorizont) und dürfen sich nicht von zwischenzeitlichen möglichen Kursverlusten abschrecken lassen.

Folgende Investmentfonds investieren in Rohstoffe

Fonds  WKN Name Thema 
BlackRock Global Funds - World Gold Fund A2 EUR  A0BMAL  LU0171305526  Goldanlagen
BlackRock Global Funds - World Mining Fund A2 EUR  A0BMAR  LU0172157280  Bodenschätze (Fokus auf Unternahmen der Förderung & Verarbeitung)

Kurzübersicht Chancen und Risiken


     Chancen

      Risiken 

  •  Überproportionale Gewinnchancen 
    (insbesondere durch möglichen neuen „Rohstoff-Super-Zyklus“)
  • Erhöhte Schwankungsbreite und Kursverluste möglich
  •  Professionelles Fondsmanagement und größtmögliche Sicherheit durch Risikostreuung auf verschiedene Werte
  • Währungs- / Kurschancen der internation. Aktienmärkte
  • Allgemeines Marktrisiko - Die Nachfrage nach Rohstoffen kann stark schwanken, womit eine Einschätzung sehr schwierig ist
  • Länder- und Regionenrisiko - Internationale Konflikte, ungewöhnliche Witterungsbedingungen und Naturkatastrophen können starke Auswirkungen haben
  • Kreditwürdigkeit der Unternehmen

Lassen Sie sich beraten!

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Zuletzt auf Aktualität geprüft am 28.07.2021


Wichtige Hinweise


Marketingmitteilung

Diese Publikation ist eine Marketingmitteilung der Oldenburgische Landesbank AG im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes.

Kein Angebot, keine Beratung
Diese Information enthält kein Angebot zum Erwerb oder zur Zeichnung der darin genannten Wertpapiere und auch keine Einladung zu einem solchen Angebot. Die geäußerten Meinungen geben unsere aktuelle Einschätzung wieder, die sich auch ohne vorherige Bekanntmachung ändern kann. Diese Information kann eine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers und seine Anlageziele abgestellte Beratung nicht ersetzen.

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Wertentwicklung
Zurückliegende Wert-, Preis- oder Kursentwicklungen können für die zukünftige Entwicklung nicht gewährleistet werden. Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.

 

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